Preisträger:innen des
Forschungspreises
für Inklusion 2026
Auch 2025 wurde im Rahmen des Forschungspreises für Inklusion wieder herausragende wissenschaftliche Arbeit im Bereich Inklusion ausgezeichnet. Der Preis würdigt Forschungsleistungen, die zur Weiterentwicklung inklusiver Lebensräume beitragen – mit dem Ziel, Teilhabe und Chancengleichheit in Bildung, Arbeitswelt und Gesellschaft zu stärken.
Vergeben wurde er wieder im Rahmen des „Forum Inklusion“ der Universität Graz, das sich heuer thematisch dem Schwerpunkt Autismus widmete.

Von den Einreichungen kamen 10 Arbeiten in die engere Wahl. Die Jurymitglieder Martin Gössl, FH Joanneum, Martina Kalcher, PPH Augustinum, Donat Schöffmann, ehemaliger GF, Inge Wolfmayr, Pädagogin, und Ursula Vennemann, Präsidentin, entschieden sich, keine Reihung vorzunehmen und drei Arbeiten gleichwertig mit dem Inklusionspreis von LebensGroß auszuzeichnen.
Die Bedeutung und Unterschiedlichkeit der Themen sowie die hohe Qualität haben dafür den Ausschlag gegeben.

Denise Wiesmahr widmete ihre Arbeit der Erinnerungskultur. Sie untersuchte zwei Euthanasie-Mahnmale in Wien. Armin Scheucher beschäftigte sich mit der Frage, wie Diversity-Management in der stationären Kinder- und Jugendhilfe umgesetzt werden kann. Stephanie Katona-Rotschopf lieferte eine medienkritische Analyse der Netflix-Serie „Atypical“. Sie konnte leider nicht an der Preisverleihung teilnehmen.

LebensGroß gratuliert allen Preisträger:innen sehr herzlich. Der Forschungspreis für Inklusion wird jährlich vergeben – wir freuen uns auch im kommenden Jahr wieder über zahlreiche Bewerbungen von engagierten Studierenden und Forschenden, die einen Beitrag zu einer inklusiveren Gesellschaft leisten möchten.
Die Preisträger:innen im Überblick
Stephanie Katona-Rotschopf
I get you. Sort of. Sometimes, Repräsentationen von Autismus in der Netflix-Serie „Atypical“ – Eine medienkritische Analyse zu Inklusion und Vielfalt in der Sozialen Arbeit im Kontext der UN-Behindertenrechtskonvention
Armin Scheucher
Diversity-Management als organisatorischer Ansatz zur Gestaltung von Diversity in der stationären Kinder- und Jugendhilfe
Denise Wiesmahr
Forschungen zu Praktiken an zwei ausgewählten Euthanasie-Mahnmalen in Wien und Salzburg
